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Google wird Spam‑Meldungen, die persönliche Informationen enthalten, nicht mehr bearbeiten.

Google hat gerade seine Dokumentation zu Spam-Meldungenaktualisiert. Fortan wird jede Meldung, die identifizierbare persönliche Daten enthält, schlichtweg ignoriert. Eine wichtige Klarstellung für alle, die dieses Tool nutzen.

Das Wichtigste:

  • Google hat seine Dokumentation geändert und weist darauf hin, dass Spam‑Meldungen mit persönlichen Informationen nicht mehr bearbeitet werden.
  • Der in einem Bericht übermittelte Text kann Wort für Wort an den Betreiber der betroffenen Website weitergegeben werden, wenn eine manuelle Maßnahme eingeleitet wird.
  • Um Ihre Anonymität zu schützen, vermeiden Sie es, Ihren Namen, den Namen Ihrer Website oder andere identifizierende Informationen anzugeben.
  • Diese Änderung folgt auf Rückmeldungen von Nutzern, die befürchteten, dass ihre Daten mit gemeldeten Websites geteilt werden.

Warum Google seine Regeln geändert hat

Bis vor Kurzem gab Googles Dokumentation an, dass Spam-Meldungen anonym bleiben, sofern keine persönlichen Informationen eingefügt werden. Die Suchmaschine wies jedoch darauf hin, dass sie im Fall einer manuellen Maßnahme den Wortlaut der Meldung an den Website-Besitzer weitergeben könne.

Diese Formulierung hat offenbar Verwirrung gestiftet. Nutzer haben Google ihre Bedenken mitgeteilt und befürchteten, dass ihre persönlichen Daten in die Hände der von ihnen gemeldeten Spammer gelangen könnten.

Als Antwort hat Google seine Formulierungen überarbeitet. Die neue Version der Dokumentation ist direkter und expliziter in Bezug auf die Risiken: der im Formular übermittelte Text kann an die betroffene Website weitergegeben werden. Und vor allem, wenn Google erkennt, dass die Meldung personenbezogene identifizierbare Informationen enthält, wird dem schlichtweg nicht nachgegangen.

Was die neue Dokumentation konkret besagt

Die ältere Version beruhigte den Nutzer mit dem Hinweis, dass die Meldung " solange Sie darauf verzichten, persönliche Informationen einzufügen " anonym bleibe. Die Formulierung ließ den Eindruck entstehen, die Verantwortung liege beim Nutzer, ohne die Folgen eines Verstoßes klar darzulegen.

Die neue Version ist eindeutig : Aus regulatorischen Gründen ist Google verpflichtet, den Inhalt der Meldung an den Website-Besitzer weiterzugeben, wenn eine manuelle Maßnahme ergriffen wird. Folglich wird jede Meldung, die als personenbezogen eingestuft wird, unbehandelt verworfen.

Bitte fügen Sie in Ihrer Meldung keine persönlichen Informationen ein. Gemäß den Vorschriften müssen wir den Text Ihrer Meldung an den Website-Besitzer weiterleiten, um ihm zu helfen, den Kontext einer möglichen manuellen Maßnahme zu verstehen. Daher werden wir Ihre Meldung nicht bearbeiten, wenn wir feststellen, dass sie persönliche Informationen enthält, um Ihre Privatsphäre zu schützen. Das Fehlen solcher Informationen gewährleistet die Sicherheit Ihrer Daten und verhindert die Löschung Ihrer Meldung.

Was das für Ihre Meldungen ändert

Wenn Sie Googles Spam-Melde-Tool verwenden, ist die Regel klar: Nennen Sie weder Ihren Namen noch den Namen Ihrer Website, weder Ihre Adresse noch irgendwelche Informationen, die Sie identifizieren könnten. Das ist nicht mehr nur eine Empfehlung, Das ist eine unabdingbare Voraussetzung dafür, dass Ihre Meldung berücksichtigt wird..

Einerseits schützt diese Änderung die Nutzer besser vor einer unbeabsichtigten Offenlegung ihrer Daten. Andererseits erfordert sie beim Verfassen eines Berichts erhöhte Sorgfalt, da er sonst ohne Benachrichtigung ignoriert werden kann.

Der Artikel „Google wird Spam‑Meldungen, die persönliche Informationen enthalten, nicht mehr bearbeiten.wurde auf der Website veröffentlicht Abondance.