Betrachten Sie die redaktionelle Linie der sozialen Netzwerke als das eigentliche Rückgrat Ihrer digitalen Kommunikation.
Es ist daher unbedingt erforderlich, sie im Vorfeld festzulegen, damit Ihre digitale Kommunikation stimmig ist und vor allem um vermeidbare Fehler zu verhindern.
Wenn Sie dieses Prinzip beachten, können Sie über die sozialen Netzwerke effektiv kommunizieren und somit Ihr Kernzielpublikum leichter erreichen.
Definition einer redaktionellen Linie für Social Media
Das ist ein Rahmen, den Sie unbedingt für Ihre Kommunikation und insbesondere für das digitale Marketing, das Sie in den sozialen Netzwerken einsetzen, festlegen müssen. Schließlich haben Sie eigene Ziele und richten dafür einen ganz bestimmten Marketingprozess ein. Wenn Sie Ihre Strategie auseinandernehmen, legen Sie langfristige Regeln fest, die es Ihnen ermöglichen, alle Ihre Inhalte zu harmonisieren.
Wenn Ihr Redaktionsteam oder Ihr Marketingteam tätig wird, wird es sich systematisch am ursprünglichen Dokument orientieren, um zu kommunizieren.
Folglich müssen mehrere Elemente unbedingt in Ihrer redaktionellen Linie enthalten sein:
- Legen Sie Ihre Marketingziele fest.
- Definieren Sie Ihre potenziellen Kunden.
- Machen Sie die vermittelte Botschaft und Ihre Werte deutlich.
- Richten Sie einen Redaktionskalender ein.
- Bestimmen Sie die Rolle jedes Beteiligten.
- Geben Sie Form und Inhalt vor und legen Sie insbesondere den Ton fest.
Wenn Sie diese verschiedenen Kriterien einhalten, wird Ihre redaktionelle Linie zu einem unverzichtbaren Werkzeug in Ihrer digitalen Strategie.
Wie und warum definiert man seine Zielgruppe?

Wenn Sie soziale Netzwerke nutzen, möchten Sie Ihre Marke kommunizieren und eine Community aufbauen. Sie müssen sich daher auf Ihre potenziellen Kunden konzentrieren, um deren Erwartungen zu bestimmen und natürlich in der Lage zu sein, darauf zu reagieren. Das nennt man Zielgruppe, und dafür definieren Sie Personas, die typischen Profilen potenzieller Kunden entsprechen.
Berücksichtigen Sie Alter, Geschlecht, Beruf, Interessen, Lebensumfeld, Kaufverhalten und Einkommen, um eine Persona zu definieren. Natürlich können Sie so viele fiktive Figuren erstellen, wie Sie möchten.
Definition der Ziele
Wenn Sie eine redaktionelle Linie für soziale Netzwerke einführen möchten, dann deshalb, weil Sie von diesen Plattformen verschiedene Erwartungen haben. Fragen Sie sich also nach dem Zweck Ihrer Präsenz, aber auch nach dem Stil, den Sie annehmen möchten. Die Kommunikation ist völlig unterschiedlich, je nachdem, ob Sie auf Kundenbindung setzen oder darauf abzielen, Bekanntheit zu erlangen.
Zögern Sie nicht, KPIs einzuführen, um die Wirksamkeit der ergriffenen Maßnahmen zu messen. Beurteilen Sie die Leistung nicht nur anhand der Anzahl der Follower oder Likes. Konzentrieren Sie sich besser auf konkrete Ziele wie zum Beispiel die Engagement-Rate.
Übrigens sind Leistungsindikatoren nicht ausschließlich digital. Wenn Sie Ihre Kommunikation auf ein bestimmtes Ereignis fokussieren, können Sie mithilfe Ihres digitalen Marketings die Anzahl der anwesenden Kunden messen.
Passen Sie Ihre redaktionelle Linie an Social Media an

Wenn Sie mit Ihrem digitalen Marketing beginnen, ist es besser, sich auf ein einziges soziales Netzwerk zu konzentrieren. Mit Erfahrung können Sie Ihren Aktionsradius auf andere Nutzertypen über weitere Netzwerke ausdehnen.
- Wenn Ihr Ziel der Bekanntheitssteigerung gilt, zögern Sie nicht, auf Facebook aktiv zu werden – mit seinen zwei Milliarden Nutzern ist das Potenzial enorm.
- Wenn hingegen die Umwandlung von Interessenten in Kunden im Vordergrund steht, eignet sich Instagram besser, um Ihre Produkte zu präsentieren. Es richtet sich meist an ein jüngeres Publikum, also an 18- bis 34‑Jährige.
- Wenn die Akquise im B2B-Bereich stattfindet, ist LinkedIn zweifellos die beste Plattform, besonders wenn Sie mit höherqualifizierten Berufsgruppen kommunizieren möchten.
- Für die Kundenbindung erfüllt Twitter Ihre Erwartungen, und es ist nicht ohne Grund, dass viele Unternehmen es für ihren Kundendienst nutzen.
Definieren Sie Ihren redaktionellen Stil
Beim redaktionellen Stil in sozialen Netzwerken geht es darum, den Ton Ihrer Kommunikation sowie die Themen und Formate Ihrer Beiträge festzulegen. Dabei haben Sie die Qual der Wahl, aber es ist wichtig zu berücksichtigen, dass jedes Netzwerk seine eigenen Besonderheiten hat. Deshalb muss eine andere Strategie erwogen werden, wenn Sie auf mehreren Plattformen aktiv sein wollen.
Was den Ton betrifft, können Sie sich für eine unkonventionelle, professionelle oder auch humorvolle Ansprache entscheiden. Wichtig ist, dass Sie sich durch eine außergewöhnliche Ausdrucksweise abheben.
Vergessen Sie jedoch nicht, stets Formulierungen zu wählen, die zu Ihrer Zielgruppe und Ihrer Tätigkeit passen. Wenn Ihr Bereich dafür geeignet ist, können Sie beispielsweise pädagogische Inhalte in Form von Videos oder Infografiken anbieten.
In jedem Fall ist es unerlässlich, im Vorfeld die Themen festzulegen, die Sie behandeln wollen, um durch Ihre Community Engagement zu erzeugen. Wenn es Ihnen an Inspiration fehlt, nutzen Sie ruhig aktuelle Ereignisse.
Einführung eines Redaktionskalenders

Eine einwandfreie redaktionelle Linie in den sozialen Netzwerken erfordert zweifellos die Einführung eines spezifischen Kalenders. Damit planen Sie all Ihre Beiträge für beliebige soziale Netzwerke. Für Ihr Unternehmen bedeutet das eine erhebliche Zeitersparnis und verhindert zudem Wiederholungen.
Im Vorfeld erstellen Sie verschiedene Inhalte, und die Planung erfolgt anschließend manuell oder mit speziellen Tools. Zum Beispiel Buffer oder Hootsuite.
Die Veröffentlichungsfrequenz ist ebenfalls von großer Bedeutung. Aber erneut gilt: Anpassungsfähigkeit ist je nach den von Ihnen genutzten Netzwerken das wichtigste Gebot.
- Auf Facebook ist eine Veröffentlichung pro Tag das Maximum, bei mindestens drei Beiträgen pro Woche. Passen Sie jedoch Zeiten und Tage an Ihre Zielgruppe an.
- Veröffentlichen Sie auf Instagram zwei- bis fünfmal pro Woche.
- Wenn Sie auf Twitter aktiv sind, können Sie mehrmals täglich posten, bedenken Sie jedoch, dass die Lebensdauer eines Tweets kurz ist.
- Auf LinkedIn zählt fachlicher Inhalt am meisten; setzen Sie hier lieber auf Qualität statt Quantität mit ein bis zwei Beiträgen pro Woche.
Welche redaktionelle Linie sollte man für Social Media einführen?
Achten Sie genau auf die Anpassung Ihrer redaktionellen Linie an die von Ihnen verwendeten sozialen Netzwerke.
Instagram ist zum Beispiel ein Medium, das visuelle Inhalte wie Videos und Bilder bevorzugt. Über die Plattform können Sie Bekanntheit erzeugen und Ihrer Marke mehr Sichtbarkeit verschaffen. Außerdem können Sie Influencer kontaktieren, um sinnvolle Partnerschaften einzugehen.
Was Facebook angeht, ist es ein unverzichtbares soziales Netzwerk, insbesondere bei jungen Leuten. Sie können damit eine Community mit regelmäßigen Nutzern aufbauen. Um jedoch aus der Masse herauszuragen, sollten Sie die zahlreichen verfügbaren Tools wie Marketplace, Umfragen oder Videos nutzen.
Twitter erfordert eine gewisse Einarbeitung, weshalb die Zusammenarbeit mit einem Community Manager sinnvoll ist. Wenn Sie es jedoch richtig angehen und eine passende redaktionelle Linie verfolgen, binden Sie Ihre Kunden und fördern zugleich die Bekanntheit Ihrer Marke.
Snapchat ist ebenfalls ein wichtiges soziales Netzwerk bei Jugendlichen. Bedenken Sie jedoch, dass es nur mobil nutzbar ist. Die Plattform konzentriert sich ausschließlich auf Video und Bild; wenn Sie die Codes des Netzwerks beherrschen, ist es ein ausgezeichnetes Kommunikationsmittel.
Warum die Einführung einer redaktionellen Linie in Social Media ein hervorragendes Mittel ist, sich abzuheben?
Wenn Sie sich die nötige Zeit nehmen, eine redaktionelle Linie zu etablieren, stellen Sie sicher, dass Ihre Kommunikation kohärent ist. Sie vermitteln eine unmittelbar erkennbare Markenidentität, unabhängig vom genutzten Kommunikationskanal.
Ihre Kunden und Interessenten werden konsequent dieselbe Welt, dieselben Merkmale und dieselbe Sprache wiederfinden. Um dieses Ergebnis zu erzielen, ist es jedoch zwingend erforderlich, eine klare und präzise redaktionelle Linie zu definieren.
Deshalb ist die redaktionelle Linie ein wichtiges strategisches Element Ihrer Kommunikation, um die richtigen Personen anzuziehen. Wenn Nutzer Ihnen in den sozialen Netzwerken folgen, dann weil sie Teil Ihrer Community sein wollen und sich mit Ihren Werten identifizieren. So erhöhen sich die Chancen, sie auf Ihre Website zu leiten und zu einem Kauf zu bewegen.
Unser Tipp für eine konsistente redaktionelle Linie in Social Media
Nun kennen Sie die Bedeutung der redaktionellen Linie für soziale Netzwerke. Vertrauen Sie bei der Erstellung von Beiträgen in den sozialen Medien ruhig der Plattform. Redacteur.com. Tatsächlich haben Sie Zugang zu tausenden professionellen Redakteuren, die Ihre Beiträge in sozialen Netzwerken verwalten können. Selbstverständlich erfolgt die Texterstellung entsprechend der von Ihnen festgelegten redaktionellen Linie.