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Wie hoch ist das Gehalt eines Webredakteurs?

Zunächst ist ein Webtexter ein Spezialist für das Schreiben im Internet. Das mag offensichtlich erscheinen, doch der Unterschied zu einem „Papier“-Texter ist entscheidend. Ein Webtexter weiß nämlich, wie er seine Texte so optimiert, dass sie im Internet sichtbar sind und Ihre Website aufwerten. Der Schreibstil unterscheidet sich daher und rückt nicht dieselben Elemente in den Vordergrund.

Es handelt sich um einen Vollzeitberuf, der umfassende Kenntnisse in vielen Bereichen des Web erfordert. Folglich variiert das Gehalt eines Webtexters je nach Nachfrage durch den Auftraggeber, der gewünschten Sichtbarkeit und der anvisierten Zielgruppe.

Es ist schwierig, ein festes Durchschnittsgehalt für diesen Beruf anzugeben, da es von vielen Faktoren abhängt. Insbesondere hängt es davon ab, wie der Beruf ausgeübt wird.

Das Gehalt eines freiberuflichen Webredakteurs

Ein Webtexter kann als Freiberufler arbeiten, direkt mit eigenen Kunden oder über Online-Textplattformen. Er kann auch bei einem Unternehmen angestellt sein.

Gehalt eines freiberuflichen Webredakteurs

Bei einem selbstständigen Webtexter hängt die Vergütung von vielen Faktoren ab:

  • der mit seinem Kunden ausgehandelte Betrag
  • die Menge an Texten, die er jede Woche verfassen kann
  • seine Unternehmensform und seine Kosten

Ein Webtexter in der Kleinunternehmerregelung hat beispielsweise nicht dieselben Abgaben und Sozialbeiträge wie ein Webtexter, der über eine GmbH abrechnet.

Es ist daher nicht möglich, eine realistische Spannbreite anzugeben. Wir können Ihnen jedoch einige Hinweise zu den verschiedenen Abrechnungsarten geben, die ein Webtexter für seine Leistungen nutzen kann.

Pro Wort abrechnen

Eine der verbreitetsten Abrechnungsformen für Webtexter ist die Abrechnung nach Wort. Das sichert eine faire und rationale Bezahlung im Verhältnis zur geleisteten Arbeit. Man geht davon aus, dass ein Webtexter zwischen 3 und 10 Cent pro Wort verdienen kann. Der Betrag variiert je nach technischer Tiefe des Themas und den Fähigkeiten des Texters.

Erläutern wir die Gründe für diese große Spannweite. Bei 3 Cent pro Wort ist der Webtexter Anfänger und bietet nicht zwangsläufig SEO-optimierte Texte an. Er verfasst eher allgemeine Texte, ohne in technische Details zu gehen.

Sobald der Texter einen optimierten Artikel anbietet, selbst wenn er noch ein Anfänger ist, ist der Betrag pro Wort höher. Je höher der Faktor, desto eher kann sich der Texter rühmen, seinen Kunden qualitativ hochwertige und umfassende Artikel (auch zu sehr technischen Themen) zu liefern. Das Thema ist dann viel besser recherchiert, analysiert und richtet sich an ein spezialisiertes Publikum.

Bei bestimmten technischen Texten, die tiefgehende Recherchen erfordern, kann es vorkommen, dass der Texter die Recherche- und Dokumentationszeit als Aufschlag von 20 bis 40 % auf den Gesamtbetrag des Artikels berechnet.

Pro Stunde abrechnen

Ein Webtexter kann sich auch dafür entscheiden, seine Kunden nach Stunden abzurechnen. Diese Abrechnungsart ist jedoch weder für den Texter noch unbedingt für den Kunden ideal.

Der Nachteil der Stundenabrechnung für den Texter besteht darin, dass damit nicht alle administrativen Tätigkeiten, die dahinterstehen, angemessen vergütet werden. Dann müsste ein hoher Stundensatz verlangt werden, um dies auszugleichen. Zudem nimmt das Schreiben kleiner Inhalte (einige hundert Wörter) weniger als eine Stunde in Anspruch. Es ist daher schwierig, halbe Stunden abzurechnen.

Für den Kunden ist es schwer zu beurteilen, ob die vom Texter angegebene Zeit der Realität entspricht. Für den Kunden ist es daher einfacher, einen Preis pro Wort zu verlangen. Für einen erfahrenen Texter, der 10 Cent pro Wort verlangt, ist die Vergütung oft attraktiver als eine Stundenabrechnung.

Pro Artikel oder Auftrag berechnen

Eine weitere Möglichkeit besteht darin, Kunden pro Artikel oder pro Auftrag zu berechnen. Das ermöglicht sowohl dem Kunden als auch dem Texter, einen umfassenderen Überblick über das Projekt und die auszuführende Aufgabe zu bekommen. In der Regel ist der berechnete Betrag fest und auch die Wortzahl liegt meist bei +/- 100 Wörtern. Diese Abrechnungsart ähnelt jedoch stark einer Abrechnung nach Wortanzahl.

Dieser Ansatz ist für den Endkunden oft aussagekräftiger. Er ermöglicht außerdem, einen Preis für ein umfangreiches Schreibprojekt zu verhandeln.

Korrekturen/Überarbeitungen von Artikeln: Wie in das Honorar eines freiberuflichen Webredakteurs einrechnen?

Nach der Erstellung eines Artikels und dessen Einreichung beim Kunden kann es vorkommen, dass dieser Anmerkungen hat und Änderungen wünscht. Überarbeitungen sind häufig nicht im Preis enthalten, und der Texter muss dafür sorgen, einen perfekten Text abzuliefern, um nicht zuzusehen, wie sein Stundensatz dahinschmilzt.

Da es üblich ist, dass ein Kunde nach Einreichung des Textes einige Änderungen verlangt, kann es für den Webtexter ein Verkaufsargument sein, kostenlose Überarbeitungen anzubieten. In jedem Fall ist es wichtig, im Vorfeld festzulegen, wie Änderungswünsche behandelt werden, um Konflikte mit dem Kunden zu vermeiden. Man sollte zum Beispiel eine Anzahl möglicher Korrekturrunden angeben.

 

Das Gehalt eines festangestellten Webredakteurs in einer Zeitung

Nachdem wir gesehen haben, wie ein freiberuflicher Webtexter abrechnet, können wir uns dem Gehalt eines angestellten Webtexters in einer Zeitung oder einem Unternehmen zuwenden. Der Texter oder Webjournalist erhält dann ein festes Gehalt, das nicht von seiner Tätigkeit oder seinen Tarifen abhängt. Es handelt sich um ein Fixgehalt, verbunden mit einem unbefristeten oder befristeten Arbeitsvertrag ganz klassisch.

Die Gehaltsentwicklung eines Webredakteurs

Zu Beginn der Karriere verdient ein Webtexter im Durchschnitt 1800€ brutto im Monat. Dieses Gehalt steigt mit der Erfahrung und den Fähigkeiten des Texters. Am Ende der Karriere wird geschätzt, dass ein Webtexter etwa 2500€ bis 3000€ brutto pro Monat verdient.

Es ist zu beachten, dass dies je nach Unternehmen und Region, in der der Webtexter beschäftigt ist, erheblich variieren kann. In der Pariser Region, in einem großen Verlag oder bei einem CAC40-Unternehmen, kann das Gehalt des Webtexters höher ausfallen.

Ein festes Gehalt mit wichtigen Vorteilen

Obwohl es weit entfernt von den höchsten Beträgen ist, die freiberufliche Webtexter erzielen können, hat der angestellte Webtexter in einer Zeitung den Vorteil, sich ausschließlich der Erstellung seiner Artikel widmen zu können. Außerdem ist sein Gehalt gesichert und der Webjournalist muss nicht wie ein Freelancer Aufträge hinterherlaufen.

 

Das Gehalt eines angestellten Webredakteurs in einer Webagentur

Schließlich ist ein weiterer, bei Webtextern häufig gesuchter Beruf, in einer Webkommunikationsagentur angestellt zu sein. Der Texter in einer Agentur hat den Vorteil, abwechslungsreiche Texte zu schreiben, von Blogartikeln über Produktbeschreibungen für Unternehmen bis hin zu Pressemitteilungen und Landingpages.

Mit etwa 1800€ brutto monatlich als Einsteiger ist das Gehalt eines Webtexters in einer Kommunikationsagentur nicht das höchste, bietet aber interessante Perspektiven. Tatsächlich kann der Webtexter später in eine Position als Kommunikationsbeauftragter, Content Manager oder Projektleiter aufsteigen.

Er kann sich auch auf das Texten spezialisieren und eine verantwortungsvollere Position einnehmen. So kann das Gehalt eines Webtexters in einer Kommunikationsagentur bis zu 3000€ brutto monatlich steigen.

 

Unser Tipp zur Festlegung Ihres Gehalts als Webredakteur

Aber wie wählt man den passenden Status, wenn man Webtexter ist? Das hängt ganz von Ihren Gehaltsambitionen ab! Wenn Sie bereit sind, viel zu arbeiten, Stress zu ertragen und sich mit Leib und Seele Ihrem Beruf zu widmen, kann die freiberufliche Tätigkeit Ihnen ermöglichen, schnell finanziell abgesichert und gleichzeitig unabhängig zu werden. Der Karrierebeginn ist allerdings unsicher, wie bei allen Tätigkeiten als Freelancer. Bevorzugen Sie dagegen eine stabile, komfortable und stressfreie Situation, ist der passende Status der eines angestellten Webtexters.

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